Am gestrigen Samstag stand uns Besuch aus Lützel – bekanntlich der Ort, wo die Welt noch in Ordnung ist und keine Doktorabeiten gefälscht werden
- für das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison ins Haus.
Entsprechend fröhlich waren wir 8 DJK’ler (mal wieder verstärkt durch DJK-Legende Mike W.), unsere zahlreich erschienen Gäste bei frischem Obst begrüßen zu dürfen. Die Partie startete ausgeglichen, auf beiden Seiten entwickelte sich erst langsam ein flüssiges Spiel und und somit konnte sich nach dem ersten Viertel keine Mannschaft wirklich absetzen.
Im zweiten Durchgang bekamen wir unsere Offensive – zumindest in der Zone – besser in den Griff und konnten damit einen leichten Vorsprung herausspielen. Die Verteidigung lief bis dahin schon zufriedenstellend; einzig einige wenig nachvollziehbare Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes führten zu Unmut unsererseits, welchen wir aber mit in die Kabine nahmen und dort mit sorgfältig gewählten Worten ausdiskutierten. Auf Lützeler Seite gabs es bis hierhin noch keine Gründe, mit den Schiris zu hadern…
… was sich aber im dritten Viertel schlagartig und grundlegend ändern sollte. Einzig aufgrund des Umstandes, dass die Schiedsrichter nun auch Entscheidungen gegen Lützel fällten, führte dies zu einigen denkwürdigen Szenen, die hier kurz zusammengefasst werden sollen: zwei einem Lützeler Spieler zugesprochene Freiwürfe wollte dieser damit honorieren, dass er beide Würfe in das hinter dem Korb befindliche Handballtor warf. Dies fand der Schiedsrichter schon nach dem ersten Wurf nicht komisch – technisches Foul. Der Vorgang wurde anschließend noch weiter drei Minuten diskutiert – Ergebnis. keines.
Zahlreiche weitere normale sowie noch ein technisches Foul führten zu einer wahren Freiwurforgie für uns, womit wir einerseits unseren Vorsprung ausbauen konnten, was das Spiel aber andererseits seeehr in die Länge zog. Außerdem war unser Kampfgericht gestern sehr gewissenhaft beim Ausfüllen des Spielberichtsbogens – in Marienstatt werden keine Fußnoten vergessen
– was den ganzen Ablauf nochmals verzögerte.
Das vierte Viertel schickte sich an, nochmals ein wenig gespielten Basketball zu bieten. Jedoch war das Spiel an sich gelaufen, denn die Lützeler Bank war eher damit beschäftigt, die Schiedsrichter auf Trapp zu halten und die eigene weltmännisch-sportliche Attitüde abzufeiern. Letztlich ging es für uns also darum, den komfortablen Vorsprung zu halten bzw. auszbauen und keine unnötigen Streitereien zu starten, wenngleich genug Provokationen hierzu Anlass gegeben hätten. Schließlich schloss das Spiel friedlich mit einem 87 : 62 – Sieg für uns.
Wie bereits erwähnt war es die Sorte Spiel, die noch etwas im Gedächtnis verbleiben wird… unsere nächste Aufgabe: wir treten am 13.03. um 18.00 Uhr in Koblenz gegen die CTG an.
13 Kommentare










Also schön und gut diese ganze Sache die hier erzählt. Nur vom Seniorenheim welches, ihr Tischbesetzung schimpft, fehlt jegliches Wort! Das sich die ersten beiden und auch das 3 Viertel in die Länge zogen, sodass man dies mit einer Fußballpartie vergleichen kann hing ja wohl an der senilen und durchaus unfähigen Darbietung eurer Greise! Des Weiteren darf, glaube ich, durchaus unterstellt werden das die Eintragung auf dem Spielblock mit erheblichen Fehlern versehen wurden (extra? unextra?) wenn man sich den Spielbogen im Web anschaut! Also liebes Marienstadt wir wissen alle, dass ihr vom Land kommt und nicht wirklich etwas mit weltmännischer Kultur und urbanen Leben zu tun habt von daher können wir eurer sehr skurrilen und vollkommen dämlichen Spielberichterstattung durchaus mit einem lachenden Auge entgegensehen.
Eure Lützler Kulturbanausen
Liebe Lützler Weltmänner und Sportdiplomaten,
dass die Vorgänge am Tisch nicht besonders vorbildlich waren, hat Andi bereits weiter unten eingestanden. Wir selbst stellen uns das auch unaufflliger und zuverlässiger vor. Sorry for that! Aber dennoch möchte ich den Herren, die weder senil sind, noch mit einem Bein im Seniorenheim stehen, danken, dass sie sich bereit erklärt haben zu helfen, denn sonst hätte das Spiel wohl tatsächlich nicht stattfinden können.
Noch etwas möchte ich zur Herkunft und Sozialisation unserer Marienstatter Spieler sagen – Marienstatt bitte mit -tt , es handelt sich schließlich um eine Stätte und keine Stadt, wie ihr recht treffend festgestellt habt. Auch wenn ich Euch nachsehen will, dass ihr uns für Landeier haltet, die alle auf Schrottplätzen arbeiten und leben, solltet ihr wissen, dass dem mitnichten so ist. Um das hier abzukürzen nenne ich nur ein paar repräsentative Wohnsitze einiger aktiver Spieler des Vereins, der am Samstag gegen Euch gewonnen hat: Mainz, Hamburg, London, Marburg, Siegburg, Köln. Der Rest lebt tatsächlich derzeit im Westerwald, allerdings nicht in Wellblechhütten und Hühnerscheunen.
Damit sollte sich auch der Stil der Blogposts eher als kosmopolitisch beweisen und das Vorurteil der “Marienstatter Landeier” eigentlich aus der Welt sein.
Nichtsdestotrotz, Land oder Stadt, guter Tisch oder schlechter Tisch, die mangelnde Fähigkeit verlieren zu können und bodenlos unsportliches Verhalten, wie ihr es – nicht zum ersten Mal – bewiesen habt, gehört in KEINE Sporthalle.
Herzliche Grüße aus Heidelberg (oh ja, noch ein Städter)
Die Anspannung von Lützel war schon vor dem Spiel gegeben, schließlich hat Marienstatt in Linz behauptet, das sie fast so Assozial seien wie Lützel – da ist es klar das man schon vorher geladen ist!
Die 3 letzten Spiele von Lützel verliefen ohne Probleme, schließlich hat sich auch die Besetzung der Mannschaft geändert! Fakt ist und bleibt, das die Gegebenheiten absolut nicht vertretbar waren – dann hätte das Spiel halt nicht stattfinden dürfen wenn die Allerweltsmänner aus Marienstatt nur noch 2 ältere Herren der Abtei berufen konnten – nichts gegen die beiden, aber wenn man’s nicht kann, soll man’s lassen!!! Beim nächsten Spiel kommt dann mein 5 jähriger Neffe der mehr von Basketballregeln versteht!!!
Wenn das Spiel ordentlich verlaufen wäre, dann hätte sich NIEMAND aufgeregt!!!
Doppelt ärgerlich ist es natürlich auch, weil Lützel den Aufstieg genauso vor Augen hatte und durch so einen Scheiss dieser wieder in die Ferne gerückt ist…
Grüße nach Heidelberg, London, Mainz, Hamburg und wo sonst noch so die Männer von Welt hausen – muss jetzt weg mein Spaceshuttle hebt gleich ab ins All!
Zu viele Meckeze***
liebe Freunde vom VfB Lützel
Es tut mir leid, wenn die Auswertung für eure Scorer falsch ist. Aber das hat mit unserer Tischbesetzung nichts zu tun. Da muss ich mal ein paar Takte mit dem Auswerter reden.
Wenn Ihr den Spielberichtsbogen lest, werdet ihr eure Punkte sicher wiederfinden. Für 100% kann man allerdings nie garantieren.
Was unsere Leistung am Tisch angeht – wenn das Spiel sich irgendwann hingezogen hat, dann nicht, weil der Mann an der Uhr – die hat er zum ersten Mal im Leben von dieser Seite gesehen- mal einen Fehler gemacht hat, sondern weil ihr euch 2 Technische und zwei Unsportliche leisten musstet –samt Palaver.
Wenn ihr das nächste Mal allerdings Leute für den Tisch mitbringen wollt, die das Kampfgericht besser können, nehmen wir das gerne an.
Ansonsten habe ich gesehen, ihr seid ein Team das sich nicht gleich auflöst, wenn der Schiedsrichter mal nicht so pfeift wie ihr euch das vorstellt, ihr hattet gute Stimmung auf der Bank, ihr habt weiter Basketball gespielt und gute Moral bewiesen. Das hat mich gefreut.
Ich wünsch euch weiter viel Spaß und Erfolg bei unserem Sport.
Helmut Grieger
Naja, wenn der Tisch der Marienstätter ordentlich und flüssig gearbeitet hätte, so hätte Lützel keinen Grund gehabt sich aufzuregen und das Spiel wäre “flüssig” verlaufen. Die immer wiederkehrenden Spielunterbrechungen scheinen die Marienstätter gewohnt zu sein, in Lützel jedoch kennt man sowas lahmes nicht!!! Das hat den Spielfliuss doch sehr gestört und Lützel unnötig provoziert!!! Sieht man sich im Nachhinein den Spielbericht an, so kann man nur den Kopf schütteln – die Punktevergabe ist KOMPLETT falsch aufgeschrieben wurden!!!
Fazit: Lützel hätte sich den Weg in die f**** Hinterwelt sparen können
P.S. Auf so Körben spielt man allenfalls in der Grundschule (geben 0 nach), die sind doch ausm Supermarkt… Und der Boden ist ein Witz, da kann man ja Schlittschuh drauf laufen!
Naja, hauptsache Marienstatt kommt klar damit – wei oh wei!!!
Die Besetzung des Anschreibetisches war sicher nicht optimal und wir geben auch gerne zu, dass die damit verbundenen Verzögerungen nervig waren. Hierin allerdings eine (absichtliche) Provokation zu sehen ist sicherlich nicht gerechtfertigt. Wenn Ihr damit sogar noch Euer unsportliches Verhalten entschuldigen wollt, so ist das wiederum amüsant. Ich habe versucht, die ganzen Vorgänge in meinem Artikel noch mit etwas – zugegeben: subtilen – Humor zu sehen; eigentlich müsste man nämlich traurig darüber sein, was da abgelaufen ist!
Also: nicht die netten älteren Herren am Tisch beleidigen, die machen das nämlich freiwillig und hätten sonst auch anderes zu tun (oder hättet Ihr unverrichteter Dinge zurück aus der Porvinz fahren wollen, weil kein Tisch da war?); des Weiteren beim nächsten mal einfach etwas normaler (erwachsener?) sein, dann ist alles gut.
Um etwas Feuer aus der Angelegenheit zu nehmen war es nicht unsere Absicht eure Tischbesetzung zu beleidigen wenn dies so rüber kam tuts uns leid lag wohl eher an den Umständen der Niederlage. Weiter ists auch gut das die widrigen Umstände auch euch Marienstättern nicht sonderlich zugesagt haben. Von daher kann man damit leben und hofft einfach darauf, dass es bei einem wiederholten Aufeinandertreffen anders läuft. Bis dahin noch eine sportliche Saison und viel Glück im weitern Verlauf.
LÜ
Heyho
@all: good game, Freiwürfe geübt?
@Flo: 5 Fouls, Aggro-Pillen eingeworfen?
@Lützel: Seid doch einmal froh, dass ihr zum Spielen wenigstens aus dem Knast kommt, ich verstehe gar nicht, warum ihr dann immer so schlecht drauf seid…
Cheers
Lu
@ Lu: pass auf das dir nit die Seife hinfällt “Schwester”
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Bitte argumentieren Sie sachlich.
Die Redaktion
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Die Redaktion
Fast war die Sache ausgestanden, da findet auch der letzte Depp unsere Seite… hier sieht man, dass es immer an Einzelnen liegt, wenn der Ruf so ein schlechter ist!
Wir entschuldigen uns für die beiden letzten Kommentare – Person wurde bereits zur Rechenschaft gezogen!!!